Agadir, Marrakesch oder Saïdia: Die Iberostar Hotels in Marokko begleiten Sie dabei, eine faszinierende Kultur zu entdecken, in der sinnliche Fülle und spirituelle Bescheidenheit harmonisch zusammenfinden. Ein wichtiger Teil dieses uralten Erbes ist die Gastronomie.

Über die marokkanische Küche zu sprechen bedeutet, in eine der charakterstärksten kulinarischen Traditionen einzutauchen, nicht nur Nordafrikas, sondern des gesamten Kontinents. Es ist eine Küche mit warmen, würzigen Nuancen, mit intensiven Gewürzen und der feinen Verbindung von Süßem und Salzigem. Es ist eine Küche, die am gemeinsamen Tisch entsteht, mit der Familie und manchmal auch mit Fremden. Sie ist Tradition und Moderne, Schlichtheit und Geheimnis zugleich. Dieses afrikanische Reiseziel ist ein Fest für Augen und Gaumen und erinnert an ein arabisches Sprichwort: „Wer einen Blick nicht versteht, wird auch eine lange Erklärung nicht verstehen.“

Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch Marokkos Aromen: von den Grundlagen und Ritualen der marokkanischen Küche bis hin zu den besten Orten zum Essen und den Getränken, die diese Gerichte begleiten.

Die Essenz der marokkanischen Küche

Ras el-Hanout

Wahrscheinlich haben Sie schon von dieser zentralen Zutat der marokkanischen Küche gehört. Ras el-Hanout erinnert an warme Farben, endlose Sonnenuntergänge und jene goldenen Bilder Marokkos, die durch Persönlichkeiten wie Carmina Ordóñez und andere Reisende mit bohemischem Lebensgefühl geprägt wurden. Doch was genau ist Ras el-Hanout und wie wird es verwendet? Zunächst sollten Sie wissen, dass es sich um eine Gewürzmischung handelt, nicht um ein einzelnes Gewürz, wie oft angenommen wird. Ursprünglich entstand sie als besonders hochwertige Mischung in lokalen Geschäften und auf Märkten. Der Name bedeutet sinngemäß „das Beste aus dem Laden“ und verweist darauf, dass damit die beste Mischung eines Händlers gemeint ist. 

Es gibt keine feste Rezeptur, denn Ras el-Hanout kann zwischen 20 und 40 getrocknete Kräuter und Gewürze enthalten, darunter Kurkuma, Koriander, Ingwer, schwarzer Pfeffer, Kardamom, Zimt und Muskatnuss. Manchmal werden auch Rosenblätter und weitere besondere Zutaten hinzugefügt. Sein Geschmack, der zwischen süß und pikant changiert, passt hervorragend zu Gerichten wie Couscous oder Tajine.

Das Ritual der Gastfreundschaft beim Essen

Schon im ersten Moment, in dem Sie eines unserer All-Inclusive-Hotels in Marokko betreten, spüren Sie die herzliche Gastfreundschaft dieses Reiseziels, das für seine offene Art bekannt ist. Das Ritual des marokkanischen Essens beruht auf Respekt, Großzügigkeit und gegenseitiger Aufmerksamkeit. Die Teezeremonie, bei der der Tee häufig mit Datteln und traditionellem Gebäck serviert wird, ist die vielleicht schönste Geste des Willkommens. Sie gehört zu jenen lokalen Bräuchen, durch die Sie sich überall willkommen und gut aufgehoben fühlen. Als Faustregel gilt: Eine Tasse Tee oder andere kulinarische Zeichen der Höflichkeit abzulehnen, wird als unhöflich empfunden, da es als mangelnde Wertschätzung gegenüber dem Gastgeber verstanden werden kann.

Die 9 Highlights

Couscous

Couscous gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der marokkanischen Küche. Von Erwachsenen und Kindern gleichermaßen geschätzt, sollte er auch auf der kulinarischen Entdeckungsreise während Ihres Urlaubs in einem Familienhotel in Marokko nicht fehlen. Couscous gehört zu den ältesten Rezepten der Berberkultur und gilt bis heute als gesunde Grundlage vieler Gerichte. Seine Existenz ist seit fast 1.000 Jahren belegt. Im Kern ist Couscous eine Beilage aus Hartweizengrieß, die zu einem Eintopf serviert wird. Gegart wird er im Dampf des Eintopfs, besonders bekannt ist die Variante mit Lamm und Pflaumen. Auch wenn es unzählige Versionen gibt, zählt der süße Couscous namens Seffa zu den besonderen Varianten. Er wird traditionell zur Feier einer Geburt zubereitet.

Ein Tablett mit Essen

Wo Sie die beste kulinarische Erfahrung in Marokko erleben

Streetfood mit Geschichte

Ein Aufenthalt in Hotels in Marokko eröffnet Ihnen die Möglichkeit, die lokale Küche sowohl im Hotel als auch außerhalb authentisch zu entdecken. Streetfood ist hier weit mehr als nur ein schneller Snack – es ist Ausdruck von Kultur und Lebensart, vergleichbar mit Surferlebnissen oder Wüstentouren. An den Ständen in den Souks und auf den Plätzen rund um die Riads genießen Sie eine echte und vielfältige Streetfood-Kultur, oft zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Historisch sind diese kulinarischen Treffpunkte eng mit dem Zusammenleben verschiedener Kulturen verbunden – darunter Berber, jüdische Gemeinschaften, arabisch-muslimische Bevölkerungsgruppen, Subsahara-Afrikaner und Europäer.

Zu den typischen Spezialitäten zählen Maakouda (Kartoffelküchlein), Kefta-Sandwiches (mit gewürztem Hackfleisch), Msemmen (blättriges Fladenbrot oder Crêpe), Baghrir (der sogenannte „Pfannkuchen mit tausend Löchern“) sowie Sfenj (frittierte Teigkringel).

Wo Sie die beste kulinarische Erfahrung in Marokko erleben

Streetfood mit Geschichte

Ein Aufenthalt in Hotels in Marokko bringt Ihnen die Gastronomie des Landes nicht nur in der Unterkunft näher, sondern auch darüber hinaus. Streetfood gehört hier fest zur kulinarischen Kultur, ebenso prägend wie Surfen oder Expeditionen in die Wüste. Die Stände in den Souks und auf den Plätzen der Altstädte bieten Ihnen ein authentisches und besonderes Streetfood-Erlebnis mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Historisch waren diese Essensstände eng mit dem Zusammenleben verschiedener Gemeinschaften im öffentlichen Raum verbunden, darunter Berber, Juden, arabische Muslime, Menschen aus Subsahara-Afrika und Europäer.

Einige typische Köstlichkeiten? Maakouda, kleine Kartoffelbratlinge, Kefta-Sandwiches mit Hackfleisch, Msemen, ein blättriges Fladenbrot, Baghrir, der Pfannkuchen mit den „tausend Löchern“, und Sfenj, marokkanische Krapfen.

Restaurants in Riads

Viele Riads bieten Speisen zu jeder Tageszeit an – auch ohne, dass Sie dort übernachten. Bereits am Morgen erwartet Sie ein traditionelles Frühstück mit Spezialitäten wie Harcha (in der Pfanne gebratenes Fladenbrot) oder Krachel (ein süßes Hefegebäck mit Anis und Orangenblütenwasser), dazu Baghrir mit Butter, Honig und frischem Obst sowie marokkanischer Tee oder Kaffee. Auch herzhafte Varianten sind verbreitet: Eier, Oliven, milder Käse und Brot oder Gerichte wie Hhlea, eine Spezialität aus getrocknetem Fleisch mit Gewürzen und Spiegelei, serviert in Brot. Eine weitere Option ist Bissara, eine traditionelle Hülsenfruchtsuppe. Am Abend entfaltet sich in den Riads eine besondere Atmosphäre: In ruhigen Innenhöfen oder auf Dachterrassen mit Blick über die Stadt genießen Sie Ihr Dinner unter freiem Himmel – entspannt, genussvoll und ohne Eile.

Eine Schale Suppe

Kochen lernen wie ein Einheimischer

Neben spannenden Fakten über Marokko – etwa, dass es sogar in der Sahara schneien kann – haben Sie die Möglichkeit, tiefer in die Kultur des Landes einzutauchen, indem Sie die marokkanische Küche selbst kennenlernen. So nehmen Sie nicht nur Erinnerungen, sondern auch wertvolles Wissen mit nach Hause. Der erste Schritt führt auf den lokalen Markt oder in den Souk, wo Sie wie ein Einheimischer einkaufen. Der Duft der Gewürze weist Ihnen den Weg zu saisonalen Zutaten, die ihre Aromen besonders entfalten, wenn sie langsam und gemeinsam zubereitet werden. Traditionelle Methoden wie das Garen im Tajine aus Ton, das Backen im traditionellen Ofen oder die Zubereitung von Couscous gehören dabei fest zum kulinarischen Erlebnis. Die Gewürze spielen eine zentrale Rolle, allen voran Ras el Hanout, das vielen Gerichten ihren charakteristischen Geschmack verleiht. In nahezu allen Regionen werden Kochkurse, Workshops und Verkostungen angeboten – in der Nähe der Souks, in Riads sowie in Hotels und Resorts.

Restaurants in Riads

Viele Riads servieren zu jeder Tageszeit Speisen, auch wenn Sie dort nicht übernachten. Das gilt zum Beispiel schon früh am Morgen. Ein typisches marokkanisches Frühstück umfasst Brot in Varianten wie Harcha, in der Pfanne gebackenes Grießbrot, oder Krachel, ein mit Anis und Orangenblütenwasser aromatisiertes Hefegebäck, Baghrir mit Butter, Honig und frischem Obst, marokkanischen Minztee oder marokkanischen Kaffee. Manchmal ist der erste Bissen des Tages herzhaft, mit Eiern, Oliven, mildem Käse und Brot oder sogar Khlea, einem Gericht aus getrocknetem, gewürztem Fleisch und Spiegeleiern, das mit weichem Brot serviert wird. Bisara, eine Suppe aus Hülsenfrüchten, ist eine weitere Alternative. Bei Sonnenuntergang beginnen Abendessen ohne Eile, unter dem Sternenhimmel, in Innenhöfen und auf Dachterrassen mit Aussicht

Kochen lernen wie die Einheimischen

Neben spannenden Fakten über Marokko, etwa dass es in der Sahara schneien kann, können Sie der Seele dieses Reiseziels besonders nahekommen, wenn Sie lernen, im marokkanischen Stil zu kochen und das Erlernte nach der Reise zu Hause auszuprobieren. Der erste Schritt führt auf den lokalen Markt oder Souk, um wie die Einheimischen einzukaufen. Der Duft der Gewürze weist den Weg zu einem saisonalen Menü, das besonders gut schmeckt, wenn es langsam und gemeinsam mit der Familie zubereitet wird. Traditionelle Techniken wie das Garen in der Ton-Tajine, der Brotbackofen oder das Couscous-Ritual gehören dazu. Die Gewürze, allen voran Ras el-Hanout, prägen die Rezepte. In den meisten Reisezielen werden Kochkurse, Workshops und Verkostungen in der Nähe der Souks, in Riads sowie in Hotels und Resorts angeboten.

Restaurants der besten Hotels in Marokko

Vom marokkanischen Restaurant Jawhara im Iberostar Waves Club Palmeraie Marrakech über das Teatro Casablanca und die Bar Jazmín im Iberostar Waves Saïdia bis zum Antares Moroccan Restaurant im Iberostar Waves Founty Beach: In den kulinarischen Bereichen unserer All-Inclusive-Hotels in Marokko wurde jede Speisekarte sorgfältig zusammengestellt. Das Angebot verbindet das Beste der Gastronomie des jeweiligen Reiseziels mit internationaler Vielfalt, einschließlich veganer Optionen und Kindermenüs. In den Buffets und Themenrestaurants genießen Sie marokkanische Gerichte aus frischen, hochwertigen Zutaten mit besonderem Fokus auf lokale Produkte, ebenso wie typische Abendessen mit Shows, besondere Frühstücksmomente und Snacks am Pool oder am Strand. 

Tipps für Foodies auf Reisen

So erkennen Sie ein authentisches Restaurant 

Die meistbesuchten Orte Marokkos, etwa Marrakesch, können für unerfahrene Reisende leicht zur Touristenfalle werden. Wenn Sie essen gehen, wählen Sie am besten Restaurants, in denen auch Einheimische essen. Wenn Sie marokkanische Familien beim Essen sehen, ist das ein gutes Zeichen. Achten Sie außerdem auf einfache, überschaubare Speisekarten, die sich auf Gerichte wie Tajine und Couscous konzentrieren, auf faire Preise, etwas versteckte Lagen und eine schlichte Einrichtung. Meiden Sie dagegen Speisekarten in mehreren Sprachen direkt am Eingang, Restaurants in besonders touristischen Lagen oder Orte, an denen das Personal sehr nachdrücklich versucht, Sie zum Eintreten zu bewegen. In unserem Guide zu Marrakesch in drei Tagen finden Sie weitere Tipps für Ihre Reise.

Tischkultur

Lehnen Sie angebotene Speisen und Getränke möglichst nicht ab und beachten Sie einige grundlegende Höflichkeitsregeln. Dazu gehört, vor dem Betreten eines Hauses aus Respekt die Schuhe auszuziehen. Das gilt auch in manchen kleinen familiengeführten Restaurants, Riads und öffentlichen Orten wie marokkanischen Hammams oder Gebetsräumen. Essen und grüßen Sie immer mit der rechten Hand und nehmen Sie kulinarische Gesten der Gastfreundschaft mit Dankbarkeit und Aufmerksamkeit an. 

Die Tischkultur ist eng mit dem Knüpfen von Beziehungen verbunden und ein tief verwurzelter Wert, besonders in ländlichen Regionen und in der Wüste. Auch wenn unsere 4-Sterne-Hotels in Marokko auf internationale Gäste ausgerichtet sind, ist es hilfreich, diese Hinweise während der Reise im Blick zu behalten.

Typische Getränke

Frische Fruchtsäfte und Shakes wie Zaa Zaa mit Avocado und Trockenfrüchten oder Raibi Jamila, ein flüssiger Joghurt mit Granatapfel, gehören zu den besonders typischen Getränken Marokkos. Kefir, der auch andernorts immer beliebter wird und in der nordafrikanischen Küche eine lange Tradition hat, entsteht durch die Fermentation tierischer oder pflanzlicher Milch mit natürlichen Bakterien und Hefen. Er ähnelt flüssigem Joghurt und kann bis zu 60 Mikrobenstämme enthalten, weshalb er für seine probiotische Wirkung und seine unterstützende Funktion für die Darmflora geschätzt wird.

In Marokko wird marokkanischer Minztee fast wie Wasser getrunken. Über den humorvollen Beinamen „Berber-Whisky“ hinaus ist dieser Tee längst zu einem kulinarischen Symbol des Landes geworden, obwohl die Teetradition dort erst wenige Jahrhunderte alt ist. Seine Zusammensetzung ist, wie bereits erwähnt, einfach und kraftvoll zugleich: grüner Tee, frische Minze und Zucker. Der Tradition nach wird er dreimal serviert: der erste Aufguss bitter wie das Leben, der zweite stark wie die Liebe und der dritte süß wie der Tod. Besonders gut schmeckt er dort, wo Gastfreundschaft und Atmosphäre zusammenkommen, etwa in Hotels in Marokko, die dieses Ritual mit Sinn für lokale Traditionen pflegen. 

Wo Sie übernachten, um Marokko mit allen Sinnen zu erleben

Die Wahl der richtigen Unterkunft ist Teil der gastronomischen und kulturellen Erfahrung Marokkos. Iberostar ist in drei der faszinierendsten Reiseziele des Landes vertreten, mit All-Inclusive-Hotels in Marokko, die darauf ausgerichtet sind, Ihnen unbeschwerte Entdeckungen zu ermöglichen. 

In Marrakesch liegt das Iberostar Waves Club Palmeraie Marrakech inmitten von Palmen und nur 15 Minuten von der Medina entfernt. Damit zählt es zu den besten Familienhotels in Marrakesch für alle, die die Intensität der Stadt mit Erholung am Pool verbinden möchten. Seine Restaurants greifen die Vielfalt der lokalen Küche auf, vom ersten Frühstück bis zum letzten Abendessen mit Unterhaltungsprogramm. 

An der Atlantikküste ist das Iberostar Waves Founty Beach ein 4-Sterne-Strandhotel in Agadir, in dem Meer, Gastronomie und Berberkultur auf natürliche Weise zusammenfinden. Es ist eine besonders geschätzte Wahl für alle, die Familienhotels in Agadir mit umfassendem Komfort suchen, sowohl um den Souk zu erkunden als auch um einfach im Resort zu bleiben und die Sonne des Atlantiks zu genießen.

Im Norden, mit Blick auf das marokkanische Mittelmeer, liegt das Iberostar Waves Saïdia, ein 5-Sterne-Resort, das zeigt, warum diese Küste auch „marokkanische Karibik“ genannt wird. Mit Pool, direktem Zugang zum Strand und einem Gastronomieangebot, das den besten Aromen der Region gerecht wird, gilt es als eines der besten Familienhotels in Marokko für alle, die ganz abschalten möchten, ohne auf die Authentizität des Reiseziels zu verzichten.