Die Dominikanische Republik ist ein lebendiges Land mit praller Natur, die die fröhliche Insel zu einem Ökotourismus-Paradies macht. Nationalparks, Reservate, Feuchtgebiete, Wüstenzonen, Steilklippen, Höhlen, Wasserfälle… bilden eine Landschaft, die einer Studie zufolge mit dafür verantwortlich ist, dass dieses Land den höchsten Glücksindex ganz Lateinamerikas verbucht.

Es gibt endlose Optionen, Abenteuer in der Natur zu erleben, und das mit minimaler Umweltauswirkung, Freizeitunternehmungen in den zahlreichen Grünflächen, die die Umgebung erhalten und respektvoll mit den örtlichen Gemeinschaften umgehen.

Diese Form des verantwortungsvollen Tourismus hat sich auf unterschiedliche Weise auf der Insel etabliert: von Extremsportarten bis zum Agrartourismus über Thermalbäder, große Ressorts und Hotels oder das einfache Betrachten der Flora und Fauna.

Dschungel pur

Dabei muss man sich, um diese überbordende Natur zu geniessen, gar nicht weit vom Strand entfernen. In Punta Cana, wo die Hotels von Iberostar nachhaltig ausgerichtet sind, kann man einen Spaziergang in den Dschungel des Biosphärereservats Ojos Indígenas gönnen. Auf über 600 Hektar Urwald verteilen sich die zwölf kristallklaren Lagunen, die dem Schutzgebiet seinen Namen geben. Denn für die Ureinwohner machte die Form der Lagunen zu den „Augen“ des Dschungels.

Außerdem gibt es Quellen, sonderbare Pflanzen und einheimische Tierarten.  In diesem zurückgezogenen Reservat kann man Ökotourismus in Form von Wandern, Reiten und Baden in Süßwasser betreiben.

Ebenfalls im Osten der Insel versteckt sich die Lagune von Bávaro, die ein Teil eines großzügigen Feuchtgebiets bildet. In dieser friedlichen, etwa 3 km großen Oase kann man Kajak fahren, Angeln, gemütlich mit einem Boot über Wasser schippern oder die Vögel in den Magrovensümpfen beobachten.

Aber im Erdinnern verbirgt sich noch mehr Natur. Die Fun Fun Höhle ist ein Labyrinth aus Tunneln und Gängen, die sich entlang von Stalaktiten und Stalagmiten schlängeln. Dagegen ist die Höhle Las Maravillas ein unterirdisches gotisches Museum, wo die Felszeichnungen der Taino-Indianer zu bewundern sind.

Relax oder Adrenalin?

Richtung Süden nimmt die Insel mit ihren unterschiedlichen Ökosystemen allmählich die Landschaft der Antillen an: spröde Felder, Seeterrassen, Felsküste, Thermen, Korallenriffs… Hier, in der Zone von Pedernales, befindet sich der Nationalpark Jaragua, der in der Nähe von der Sierra de Bahoruco und dem Enriquillo-See der größte der Dominikanischen Republik ist.