Datum der Publikation 12/03/2018
Gesunde Rezepte Gesunde RezeptePoké Bowl, das exotische Gericht, das die Welt erobert hat
Gesunde Poke-Bowl-Rezepte: frisch, vielseitig und voller Geschmack, damit Sie sich auf Reisen etwas Gutes tun und jedes Reiseziel genießen können.
Eine Poké Bowl vereint vieles, was beliebt ist, vorausgesetzt natürlich, Sie mögen rohen Fisch. Serviert wird sie in einer Schüssel, und Bowls liegen längst im Trend. Sie sind farbenfroh, schnell gegessen und auch unkompliziert zuzubereiten, wenn Sie selbst eine ausprobieren möchten. Auf Instagram sind sie ein Hingucker und passen hervorragend zu einer ausgewogenen Ernährung.
Man könnte sie als eine Art dekonstruiertes Sushi betrachten, doch hinter der Poké Bowl steckt eine lange Geschichte. Dass Poké in den vergangenen Jahren zu einer der großen kulinarischen Entdeckungen geworden ist, hatte einen interessanten Nebeneffekt: In Spanien entstanden zahlreiche Restaurants, die sich ganz diesem Gericht widmen und eigene Varianten und kreative Interpretationen anbieten.
Ganz gleich, wohin Sie reisen, inzwischen finden sich vielerorts Restaurants, die mit diesem Rezept experimentieren. Sie teilen mit der Poké Bowl ihren internationalen und modernen Charakter. Und wo auch immer Sie sie probieren, schmeckt sie gleich noch besser, wenn Sie ihre Geschichte kennen.
WAS IST POKÉ?
Poké, ausgesprochen „POH-keh“, ist ein Gericht, das auf Hawaii ganz bescheiden begann und schließlich zu einem Teil der kulinarischen Identität der Inseln wurde. Inzwischen hat seine Bekanntheit längst die Grenzen Hawaiis überschritten und Poké wird auf der ganzen Welt gegessen, von New York bis Madrid. Poké bedeutet „quer in Stücke schneiden“.
Auf die Küche übertragen bezeichnet der Begriff ursprünglich nichts anderes als rohen Fisch, der in Würfel geschnitten wird. Das war der Ausgangspunkt. Durch den Einfluss unterschiedlicher Kulturen und gastronomischer Trends kamen später Reis und weitere Zutaten hinzu, darunter Sojasauce und Sesamöl, die beide aus der japanischen Küche stammen. „Es ist die neue Generation von Sushi, nur einfacher zu essen.“ So beschreibt die kalifornische Köchin Dakota Weiss das Gericht.
Sie serviert Poké in ihrem Restaurant Sweetfin Poké in Los Angeles. Die Stadt gehörte zu den ersten Orten außerhalb Hawaiis, an denen das Gericht populär wurde. Schnell fand es seinen Weg in den Alltag, denn Poké ist schnell, gesund, farbenfroh und fotogen. Gerade die letzten beiden Eigenschaften sind heute fast unverzichtbar, wenn ein Gericht zum Trend werden soll.
In Madrid eröffneten beispielsweise Restaurants, die sich vollständig auf diese hawaiianische Spezialität konzentrieren. Aloha Poké im Viertel Chueca brachte das Konzept aus Kalifornien mit, wo die Besitzer gelebt und sich in die Bowls verliebt hatten.
Auf der Speisekarte finden sich fertige Kombinationen, gleichzeitig können Gäste ihre eigene Zusammenstellung aus verschiedenen Zutaten kreieren.
Selbst eine Variante ohne Fisch mit Tofu wird angeboten, die auch bei Vegetariern immer beliebter wird. Ein weiterer Neuzugang ist Hawaiian Urban Poké. Dort wird ein ähnliches Konzept verfolgt und gleichzeitig etwas vom Lebensgefühl der kalifornischen Strände nach Madrid gebracht.
In Barcelona muss man sich Strandatmosphäre hingegen nicht erst vorstellen. Poké Maoli gehörte zu den Pionieren, die diese schnelle Mahlzeit in die katalanische Metropole brachten.
Während die Auswahl dort immer größer wird, ist sie in Städten wie New York oder Miami nahezu unbegrenzt. Gerade in New York, wo gastronomische Trends manchmal an einem einzigen Tag kommen und gehen, hat sich die Poké Bowl gehalten, weil sie gesund, schnell und abwechslungsreich ist und gleichzeitig erschwingliche Varianten bietet. Natürlich ist sie auch Instagram-tauglich. Für einen echten New Yorker dürfte das allerdings etwas weniger wichtig sein.
Zu den Restaurants, die regelmäßig auf Listen mit den besten Poké Bowls der Stadt auftauchen und auch von Hawaiianern empfohlen werden, gehören Noreetuh, Chikarashi und 2nd City, wo das Gericht mit Einflüssen der philippinischen Küche kombiniert wird. Man könnte problemlos eine ganze Poké-Tour durch New York unternehmen, ohne zweimal dasselbe Gericht zu essen. Bei Noreetuh wird besonders die Poké Bowl mit Thunfisch empfohlen. B
ei Chikarashi ist die Sichuan Chili Salmon Bowl der Bestseller, eine scharfe Variante mit japanischen Einflüssen. Das Besondere an 2nd City ist, dass der Reis mit Kokos mariniert wird und dadurch ein eigenes Aroma erhält. Außerdem gibt es Sons of Thunder, wo großzügig Avocado verwendet wird, um dem Gericht mehr Cremigkeit und Farbe zu verleihen. Bei Maui Onion empfiehlt sich ebenfalls die pikante Variante: die Spicy Tuna Bowl, scharfer Thunfisch mit einer leichten Orangennote.
In Miami ist die Zahl hawaiianischer Restaurants in den vergangenen Jahren noch schneller gewachsen. Von einem kaum vorhandenen Angebot entwickelte sich die Poké Bowl zu einem festen Bestandteil der gastronomischen Szene. Interessant ist, dass viele dieser Restaurants in den dynamischsten und angesagtesten Vierteln der Stadt liegen, etwa im modernen Wynwood oder im gehobeneren Brickell.
Dazu gehören beispielsweise PokéBao, wo, wie der Name bereits verrät, gleich zwei Trends miteinander kombiniert werden: Poké und Bao Buns. Poké 305 verfolgt einen klassischeren Ansatz. Kai – Poke Shop wiederum gehört aufgrund der Frische und Qualität seiner Zutaten zu den Favoriten.