Im Dezember 2018 hat die UN-Generalversammlung 2017 zum Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung erklärt und damit einen ehrgeizigen langfristigen Plan zum Aufbau eines verantwortungsbewussteren und sozialeren Tourismussektors begründet. Und in der Tat ist das Potenzial enorm! Die Tourismusbranche beschäftigt jeden 11. Arbeitnehmer auf der Welt und erwirtschaftet 10 % des weltweiten BIP, was bedeutet, dass dieser Sektor sich zu einem weltweit führenden Industriezweig entwickeln kann, insbesondere im Kampf für den Umweltschutz.

Im Kontext der Nachhaltigkeit von Hotels haben Umweltfragen an Bedeutung gewonnen, die von marginalen sozialen Ursachen bis hin zu guten Geschäftspraktiken reichen. Und der Energieverbrauch steht bei diesen Umweltbelangen an vorderster Front, insbesondere in der Hotellerie, wo intelligente Energiepraktiken in die soziale Verantwortung der Unternehmen integriert werden.

In diesem Sinne versicherte Laura Molano, Corporate General Manager bei Iberostar: „Im Jahr 2017, das zum Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung erklärt wurde, spielen Initiativen wie die "Erdstunde" eine entscheidende Rolle zur Sensibilisierung der Gesellschaft für die Bedeutung von Maßnahmen wie etwa der Energieeinsparung. Das Forum für nachhaltige Innovation COP21 hat sich ein klares Ziel für das Ende des Jahrhunderts gesetzt und es liegt an jedem von uns, dafür zu sorgen, dass unsere Gewohnheiten zum Schutz des Planeten, auf dem wir leben, beitragen, um unsere Umwelt in einen Ort des Wohlstands und Wohlbefindens zu verwandeln.“

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Das COP21-Forum ist nur einer von vielen Maßstäben, die Unternehmen nutzen, um zu verantwortungsbewussten Konsumenten zu werden. Die Gewohnheiten umweltgerechter Praktiken verlagern sich von lokalen und gelegentlichen Handlungen zu Unternehmen mit internationalem Ansehen und Einfluss. Darüber hinaus hat sich Iberostar dem Weltpakt für die Erreichung der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung angeschlossen, der aus 17 Zielvorgaben besteht, die auf die Beseitigung der Armut, den Schutz des Planeten und die Sicherung der Zukunft und des Wohlstands für alle ausgelegt sind.

Selbst kleine Taten können eine große Wirkung haben. Zusammen mit Tausenden von Unternehmen und Einzelpersonen in 187 Ländern hat sich Iberostar jedes Jahr an der Feier der Erdstunde beteiligt, einer globalen Sensibilisierungskampagne, welche die Verbraucher dazu auffordert, ihre Glühbirnen 60 Minuten lang auszuschalten, um auf die Folgen der Verwendung fossiler Brennstoffe aufmerksam zu machen. Seit der Einführung im Jahr 2007 ist die Bewegung im Einklang mit der weltweit steigenden Sorge um den Umweltschutz und Klimawandel gewachsen. Von Palma de Mallorca bis New York, von Südafrika bis Rio de Janeiro, schalteten ganze Denkmäler, Häuser, Hotels und Restaurants ihr Licht aus, um die Auswirkungen menschlicher Handlungen auf den Planeten zu verdeutlichen und das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen. Die Auswirkung war so groß, dass sie vom Weltraum aus zu sehen war.

Wenn ein Mensch eine Stunde lang das Licht ausschaltet, setzt er damit ein Zeichen der Solidarität, wenn auch in begrenztem Maße. Bei einer großen Hotelkette sind die Auswirkungen jedoch ebenso wichtig wie messbar. Die Philosophie "Wenn ein anderer es tut, mache ich es auch." nimmt auf der Weltbühne eine besondere Bedeutung ein. Iberostar Hotels & Resorts nutzt die neuesten technologischen Fortschritte und setzt verstärkt LED-Leuchten und Fernseher ein, was zu einem Rückgang des Energieverbrauchs um 85 % und zu einer Verringerung der CO2-Emissionen um 80 % führt.

Ein weiteres Erfolgsbeispiel stellen die Aufzüge im Iberostar Selection Playa Mita Hotel an der Riviera Nayarit dar, welche die kinetische Energie speichern, die durch ihre Bewegungen erzeugt wird, um sie erneut zu nutzen - auf diese Weise wird bis zur Hälfte des Verbrauchs eingespart. Auch ein fortschrittliches Klimatisierungssystem verwendet ein Magnetsystem, das es effizienter macht. Im Rahmen seiner globalen Umweltpolitik hat Iberostar mehr als 33 Millionen Euro in die Verbesserung des Energieverbrauchs in seinen über 100 Hotels weltweit investiert.

Hotel sustainability - environmental integration

Im 5-Sterne-Hotel Iberostar Cancún werden die neuesten Fortschritte in der Automatisierungstechnik zur Steuerung einer Vielzahl von Systemen eingesetzt. Das intelligente Gebäudesystem R7000 überwacht und regelt die Temperaturen in Zimmern, Gemeinschaftsräumen und Schwimmbädern sowie in Lüftungs- und Kaltwassersystemen.

Im Hotel auf Jamaika wird ein ähnliches virtuelles System eingesetzt, das offene Türen und ungenutzte Räume erkennt und den Betrieb von Kühlschränken, Wärmepumpen, Kesseln und elektrischen Anlagen steuert, was zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs um mehr als 5 % führt. Doch die Reduzierung des Energieverbrauchs ist nur die Spitze des Eisbergs der Nachhaltigkeitsherausforderungen in Hotels.

In der Vergangenheit waren praktische Einwegartikel oftmals ein Zeichen von Luxus, der positiv bewertet wurde. Aber die Zeiten ändern sich! Die Ablehnung von Unternehmen, die nicht auf Wiederverwendung setzen oder sinnlos etwas verschwenden, wächst. Viele Hotels tun inzwischen viel mehr, als ihre Gäste zu bitten, Handtücher noch einen Tag länger zu benutzen, oder weniger Luxusartikel anzubieten.

Dieser radikale Wandel in der Unternehmenskultur bringt echte Ergebnisse hinsichtlich der Gesundheit des Planeten hervor. Die einfache Idee von Iberostar, 420.000 Einwegbecher durch Mehrwegbecher zu ersetzen, hat bis zu 8.000 kg CO2-Emissionen pro Jahr vermieden. Die Produkte sind in biologisch abbaubaren Materialien verpackt, wodurch 90 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart werden. Mit diesen proaktiven Schritten in der Unternehmenspolitikreform gehen die Mitarbeiter nicht nur im Alltag umweltfreundlichere Wege, sondern geben diese auch an ihre Kunden weiter.

Sowohl Iberostar als auch die meisten der Hotels wurden mit verschiedenen internationalen Zertifikaten ausgezeichnet. Dazu gehören folgende: ISO 14001, eine Norm, die Unternehmen zertifiziert, die Kosteneinsparungen durch ordnungsgemäße Abfallbehandlung und effiziente Nutzung lokaler natürlicher Ressourcen nachweisen; Greenglobe, die Unternehmen auszeichnet, die Innovation und Technologie zur Verbesserung des Umweltmanagements einsetzen; und Greenkey, ein Exzellenzstandard, der sich auf Tourismusunternehmen und -einrichtungen konzentriert.

Das Konzept der vorsichtigen Integration in die natürliche Umwelt bildete in der Hotellerie zuweilen einen enormen Diskrepanzpunkt. Vor allem in Entwicklungsländern an exotischen Orten kann der Bau von Hotels und Resorts sowohl der Umwelt als auch den lokalen Gemeinden Schaden zufügen. Angesichts einer geringen oder überhaupt keiner Regulierung liegt die Initiative auf den Schultern der führenden Vertreter dieses Sektors.

 

 

"Initiativen wie die "Erdstunde" spielen eine entscheidende Rolle zur Sensibilisierung der Gesellschaft für die Bedeutung von Maßnahmen wie der Energieeinsparung."

Laura Molano, Corporate General Manager im Marketing bei Iberostar